…bzw. ist die Anfälligkeit für den Konsum von Rauschmittel intelligenzabhängig? Zu diesem Schluss kommt zumindest ein Evolutionspsychloge (!) von der London School of Economics:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33601/1.html
Begründet wird diese Ansicht, mit dem Hang des intelligenteren Individuums zu neuen, alternativen Verhaltensweisen, die nicht zwangsläufig immer die Vernüftigeren sind. So ergeben Langzeitstudien, daß begabtere Kinder später häufig zum Konsum von legalen und illegalen Rauchmittel neigen als die(vermeintlich) Dümmeren.
Gegenüberstellen darf man dieser Theorie, daß die Neigung zum Rausch wohl auch in der im Durschnitt ungebildeteren Bevölkerungsschichten sehr präsent ist (wenn auch eher in Bezug auf Alkohol) und das derartiges Verhalten wohl auch sehr stark von der prägenden Kultur abhängig ist.
Öfters sind Drogen wohl eher eine von intelligenten Menschen (oder die sich dafür halten) gewählte Methode, um sich der als solche empfundenen “dümmeren” Umwelt zu entziehen.